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Dies ist eine Episode Transkript für Josua und der Kampf um Jericho (auch bekannt als Joshua und der Kampf um Jericho.)

Transkript[]

(Die Episode beginnt mit Bob und Junior auf der Arbeitsplatte.)

Bob: Hallo, Kinder, und Willkommen zu den VeggieTales! Ich bin Bob Tomate!

Junior: Und ich bin Junior Spargel!

Bob: Und wir sind hier, um eure Fragen zu beantworten!

Junior: Yup, korrekt!

Bob: Ich wette, ihr fragt euch wo Larry ist. Er war nach der letzten Sendung ziemlich müde, deshalb darf er heute mal so richtig ausschlafen. Aber keine Angst, er wird bald hier sein. Und in der Zwischenzeit hat Junior Spargel sich freundlicherweise bereit erklärt, uns auszuhelfen.

Junior: Hi!

Bob: Also, Junior...

Junior: Ja, Bob?

Bob: Heute bekommen wir einen Brief von Victor Bartkowiak aus Delmenhorst in Niedersachsen.

Junior: Ah. Hi, Victor!

Bob: Victor hat ein großes Problem. Er schreibt, in seiner Klassse sei ein Junge namens Leon, der ihn gestern geschlagen hat.

Junior: Oh Mann!

Bob: „Oh Mann“ trifft es genau! Nun hat Victor gerade in der Kirche gehört, dass Gott möchte, dass wir nett zu anderen Menschen sind, selbst wenn sie nicht nett zu uns sind. Aber Victor hat eigentlich überhaupt keine Lust dazu. Ganz tief in ihm drin...möchte er lieber Leon auf den Kopf hauen! Was soll er tun? Soll er tun, was er will? Oder soll er tun, was Gott will?

Junior: Oh, wow! Ich weiß genau, wie es dir so geht, Victor, denn manchmal hört sich das, was in der Kirche gesagt wird, nicht so an, als ob es Spaß machen würde. Manchmal will man eben selbst entscheiden, was man machen will. Haben wir vielleicht eine Geschichte über das Thema?

Bob: Oh, und wie! Hab’ ich dir eigentlich schon mal von den Israeliten erzählt?

Junior: Hmm...die Israeliten. Oh, klar, ich erinnere mich an die Leute...Sind das nicht die, die man „Gottes auserwähltes Volk“ nennt?

Bob: So steht es in der Bibel.

Junior: Ich wette, die haben Gottes Anweisungen immer ganz genau befolgt!

Bob: (lachen) Das würde man glauben, klarer Fall! Aber manchmal waren Gottes Anweisungen komisch und sie haben sie nicht ernst genommen. Versteht du? Tja, vielleicht sollte ich dir zeigen, was ich meine.

Junior: Hä?

Bob: Mach die Augen zu, Junior, und mach sie erst wieder auf, wenn ich es dir sage!

Junior: Alles klar!

(Bob und Junior schließen dann ihre Augen, als ein starker Wind aufbricht, der Juniors Hut weht, bevor der Wind sie in die Wüsten Israels bringt.)

Bob: Augen auf!

(Der Text „Josua und der Kampf um Jericho“ erscheint für einige Sekunden, bevor er verschwindet.)

Junior: Äh...wie sind wir hierher gekommen?

Bob: Wir sind in unserer Fantasie gereist.

Junior: Verstehe! Dann, sind die da unten die Israeliten.

Bob: Jab!

Junior: Was machen die denn hier draußen mitten im Nirgendwo?

Bob: Oh ho, das ist wirklich eine gute Frage. Hast du schon mal von einem Typen namens Moses gehört?

Junior: Hmm...ist das nicht der, der das Rote Meer geteilt hat?

Bob: Genau der ist es, aber wir gehen noch ein bisschen weiter zurück. Die Israeliten lebten in Ägypten, aber leider nicht freiwillig. Die Ägypter hatten sie einfach gefangen genommen. Wie Sklaven mussten sie harte Arbeiten verrichten.

Junior: Oh, wie krass!

Bob: Das war wirklich schrecklich. Aber Gott kümmerte sich um die Israeliten und gab Moses ein Zeichen, dass er mit seinem Volk Ägypten verlassen sollte und in ihre eigenes Land ziehen solte...ins Gelobte Land.

Junior: Das ist das Gelobte Land?

Bob: Nein, nein, nein, nein, nein! Das Land, das Gott ihnen versprochen hatte, war wundervoll! Man konnte Obst und Gemüse anpflanzen und es gab jede Menge zu Essen. Nein, das hier ist die Wüste.

Junior: Ach, so...was machen die dann hier?

Bob: Genau, richtig! Darum geht es ja. Als Moses und die Israeliten Ägypten verlassen hatten, hätten sie nur Gottes Richtungen folgen müssen und wären direkt zum Gelobten Land gekommen. Aber, Lieder, sie befolgten nicht alle Richtungen von Gott und gingen einfach manchmal ihrem eigenen Weg.

Junior: Was soll das heißen?

Bob: Gut, ich zeige es dir, Moses führte sie auf fast direktem Weg ins Gelobte Land. Dort guckten sich die Israeliten um und haben Leute gesehen, die riesig aussahen! Die haben ihnen so einem Schrecken eingejagt, dass sie das Land nicht betreten wollten. Sie hatten das Gelobte Land erreicht, dass ihnen Gott versprochen hatte, und sie drehten sich einfach um und liefen weg!

Junior: Oh Mann!

Bob: Jetzt, Gott war sehr enttäuscht von den Israeliten, da sie sich nicht an seine Richtungen gehalten haben. Also sagte er ihnen, dass keiner mehr das Gelobte Land betreten dürfe...40 Jahre lang.

Junior: Das ist jetzt ’n Witz?!

Bob: Nein! Deshalb sitzen sie hier alle fest, mitten in der Wüste.

Junior: Wow!

Bob: Als die vierzig Jahre um wären, war Moses bereits gestorben.

Junior: Ich dachte, in der Geschichte geht es um ihn!

Bob: Nein, es geht um Joshua.

Junior: Joshua? Wer ist das denn?

Bob: Er war der Gehilfe von Moses. Nachdem Moses gestorben war, wurde Joshua der neue Anführer der Israeliten.

Joshua (Larry): Kennen wir uns?

Bob: Ich bin der Erzähler.

Joshua: Oh.

Bob: Die Israeliten waren sehr traurig wegen Moses’ Tod, denn er war ein großartiger Anführer, aber der Zeitpunkt war da, dass einer sagen musste; los geht’s...

Papa: Los geht’s?

Scooter: Los geht’s?

Jimmy: Hat er gesagt, „Los geht’s?“

Percy: Oh ja, wir hatten nicht viel Spaß in der Wüste

Ja, und wir hatten nicht viel Glück im blöden Sand

Tom: Sattelt auf die Kuh

Percy: macht eure Zelte zu

Alle: Denn wir reisen ins Gelobte Land!

Jimmy: Gott gab uns Manna, 3 x täglich,

macht satt, ist nur auf Dauer eklig

Jerry: Doch nun zieh’n wir los

Papa: Ich will ’ne Pizza, groß

Alle: Denn wir reisen ins Gelobte Land!

Ja, im Gelobte Land

gibt’s Essen wie vom Band,

ein Nachschlag hier oder vier

die Schüssel voll bis zum Rand

Das wird die beste Zeit,

wann ist es nur so weit?

Schnell, wir reisen ins Gelobte Land!

Scooter: Die Mahlzeit mit Moses war kärglich,

mit Joshua speist du wie ein Fürst!

Jimmy: Ich will ’nen Taco, heiß’,

ein ganzes Huhn mit Reis

Alle: Denn wir reisen ins Gelobte Land!

Ja, im Gelobte Land

gibt’s Essen wie vom Band,

ein Nachschlag hier oder vier

die Schüssel voll bis zum Rand

Das wird die beste Zeit,

wann ist es nur so weit?

Denn wir reisen ins Gelobte Land!

Ja, im Gelobte Land

gibt’s Essen wie vom Band,

ein Nachschlag hier oder vier

die Schüssel voll bis zum Rand

Das wird die beste Zeit-

Jimmy: Feinschmecker-Herrlichkeit!

Alle: Denn wir reisen ins Gelobte Land!

Papa: Dort gibt es Flüsse,

aus Milch und Honig

Jimmy: Wie klebrig!

Alle: Wir reisen ins Gelobte Land!

Ja, wir reisen ins Gelobte Land!

Denn wir reisen ins Gelobte Land!

(Josua und die Israeliten gehen zusammen.)

Bob: Also zogen sie los! Nach 40 Jahren waren die Israeliten endlich wieder auf dem Weg zu ihrem neuen Heimatland. Voll Vorfreunde und Stolz führte Joshua seine Leute ins Gelobte Land. Leider hatte er eine Kleinigkeit übersehen...

(Joshua geht in eine Wand.)

Bob: ...Jericho!

(Silly Songs mit Larry: Der Cebu-Song)

Phillipe: Hast du etwas gehört, Jean-Claude?

Jean-Claude: Mais oui, Phillipe. Ich glaube, jemand ist an unsere Mauer gerummst.

(Die französischen Erbsen schauen auf die Israeliten herab.)

Joshua: Wer seid ihr?

Jean-Claude: Wer wir sind? Ich denke, wir sollten fragen, wer ihr sind!

Joshua: Oh, ähm...ich bin Joshua! Und das hier sind die Kinder Israels!

Phillipe: Ooh! Oh, hallo, Kinder!

Jimmy: Hallo!

Phillipe: Es war nett, euch kennen so letnen, und jetzt, haut ab!

Jean-Claude: Oui! (Laut)

Joshua: (Räusperer) Nein, ihr versteht mich nicht. Gott hat un dieses Land als neue Heimat gegeben. Sieht so aus...dass ihr Weg gehen müsst.

Phillipe: (Lacher) Hast du das gehört, Jean-Claude? Das Gewürzgürkchen sagt, „Wir müssen weg gehen!“

Joshua: Ich bin eine Salatgurke.

Jean-Claude: (Lacher) Das ist zum Brüllen komisch!

Die Französichen Erbsen: (Lacher)

Jean-Claude: (Räusperer) Ich kläre dich auf, Gewürzgürkchen. Wir haben eine Mauer...

Phillipe: Genau!

Jean-Claude: ...und du nicht!

Phillipe: Non!

Jean-Claude: Wenn hier irgend jemand verschwindet, dann seid ihr das!

Phillipe: Du hast so Rescht!

Joshua: Jetzt hört ihr mal zu. Unser Gott hat gesagt, dass dieses Land uns gehört, und alles, was wir tun müssen ist, seine Richtungen zu befolgen. Also, ich befürchte, wenn ihr nicht rauskommt, müssen wir da reinkommen und euch rausholen.

Die Französichen Erbsen: (Lachen)

Jean-Claude: Das will ich sü gern sehen, ihr schafft es niemals über diese riesengroße Mauer, Gewürzgürkchen!

Phillipe: Genau, Gewürzgürkchen! Du bist keine mächtige Dillgurke, du bist gerade noch, ein kleines Cornichon!

Joshua: Ich bin eine Salatgurke!

Die Französichen Erbsen: (Lachen)

Phillipe: (lässt einen Wassereis fallen) Ooh, mein Wassereis!

(Der Wassereis fällt auf Jimmys Kopf)

Jimmy: Ich schlage den Rückzug vor und dann formieren wir uns neu.

Die Französichen Erbsen: (Lachen)

Jean-Claude: Flieht, ihr Feiglinge! Ihr habt vielleicht euren Gott, aber wir haben unsere Mauer!

Phillipe: Ha! Da rennen sie wie aufgeregte Hühnschen!

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